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Holen Sie sich ein Stück Natur in den eigenen Garten - Wir helfen Ihnen dabei!

Vom barrierefreien Garten zum Hochteich

Barrierefreies Bauen oder barrierefreie Architektur sind Begriffe, die für alle Gebäude (sowohl öffentliche als auch private) gelten sollten. Dazu gehören nicht nur Büros, Krankenhäuser oder Schulen, sondern auch private Wohnungen und Häuser, die an die Bedürfnisse älterer oder behinderter Menschen angepasst werden müssen.

Aber was ist eigentlich mit dem heimischen Garten? Hier sind einige Lösungen, die helfen, Barrieren ins Grüne abzubauen. Sie helfen dabei, einen Ort zu schaffen, der Sicherheit und Komfort bietet und gleichzeitig ein Gefühl der Unabhängigkeit und Erholung vermittelt. Der Traum vom barrierefreien Garten mit Hochteich!

 

Barrierefrei vom Haus in den Garten

 

In einer barrierefreien Immobilie sollte der Weg in den Garten hindernisfrei gestaltet sein – egal ob für Ältere Menschen, Personen mit körperlichen Einschränkungen oder Kinder.

Moderne Türautomatisierungs-Lösungen ermöglichen dies. Sie sind dazu in der Lage z.B. Terrassentüren so zu automatisieren, dass für weniger effiziente Benutzer der Gang auf die Terrasse oder in den Garten mit wenig Aufwand verbunden ist. Fernbedienungen, Fingerabdruck-Leser, Telefone oder sogar die eigene Stimme können automatisierte Terrassentüren öffnen.

Auch die Schwellen bei Terrassentüren können ein Hindernis sein. Idealerweise sollten diese bündig mit dem Bodenniveau abschließen und keine Kollisionsbarriere schaffen. Nur dann sind ältere Menschen mit Gehbehinderungen, Menschen im Rollstuhl oder kleine Kinder nicht dem Risiko ausgesetzt, durch das Anstoßen an eine hohe Schwelle oder Stolpern darüber zu stürzen.

Sollten außerdem Treppenstufen den Weg in den heimischen Garten erschweren, können Rampenlösungen Abhilfe schaffen.

Tipp: Portale wie barrierefrei.de unterstützen Sie mit diesen kleinen und großen Helfern des barrierefreien Lebens.

 

Gartengestaltung für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Bewegungseinschränkungen

 

In einem Rollstuhlfahrer-freundlichen Garten beschränken sich Pflanzen auf ihre vorgesehenen Beete. Sie wachsen nicht auf Wegen und versperren keine Durchgänge. Auch Bänke, Mauern und andere Elemente der Kleinarchitektur werden so platziert, dass die Gefahr des Anstoßens oder Stolperns so gering wie möglich ist.

Absolute Priorität haben die Sicherheit und der Komfort des Gärtners.

Um sich nicht bücken oder vom Wagen aufstehen zu müssen, werden die Pflanzen in Hochbeete gepflanzt und Steckdosen und Wasserhähne werden an leicht zugänglichen Stellen angebracht. Die Konstruktion von Tischen und Arbeitsplatten sollte einen freien Zugang für Rollstühle ermöglichen und Platz für die Beine bieten. Die Wege sind so angelegt, dass der Rollstuhl manövrierfähig ist und sich dank der richtigen Form kein Wasser auf ihnen sammelt, was die Rutschgefahr erhöht. Gras, Kies und Pflastersteine sollten keine Chance haben, die Wege zu verunreinigen, weil sie das Bewegen eines Rollstuhls zu schwierig machen. Glitschiges Holz sollte unbedingt vermieden werden. Stattdessen ist Beton aufgrund der groben Oberflächenstruktur eine gute rutschfeste Wahl.

 

Barrierefreier Hingucker Hochteich

 

Die Höhe einer Person im Rollstuhl beträgt, je nach Körpergröße, zwischen 1,20 und 1,40 Meter. Daher sollten Hochteiche (wie auch Hochbeete) in ungefähr 60 bis 70 Zentimeter Höhe angelegt werden. Diese Arbeitshöhe ermöglicht einen problemlosen Zugang zum neuen Gartenhobby. Auch bei älteren Menschen sorgen solche Anlagen dafür, dass man sich bei der Arbeit nicht bücken oder hinknien muss.

Tipp: Im Garten einer sehbehinderten Person kann ein kleiner Springbrunnen im Hochteich hilfreich sein.

Die Wasserspritzer fungieren als eine Art Wegweiser. Da Sehbehinderungen in der Regel durch geschärftes Hören, Riechen und Tasten kompensiert werden, sollten Pflanzen und Elemente der Kleinarchitektur so ausgewählt werden, dass die Komposition auf andere Sinne wirkt.

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