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Der Koiteich – ein echtes Juwel in Ihrem Garten

Sie besitzen einen großen Garten? Sie haben Freude an anmutigen Lebewesen? Dann wäre ein Koiteich genau das Richtige für Sie. Sie entspannen auf Ihrer Terrasse. Gleichzeitig drehen die auffällig gefärbten Teichfische ihre Runden im Koi-Becken.

Wir möchten Ihnen in diesem Artikel erläutern, wie Sie Ihren Koiteich anlegen. Beispielsweise zeigen wir, was den Koi besonders macht und welche Ansprüche er stellt. Darüber hinaus geben wir einen kurzen Überblick über die Vor- und Nachteile eines Koi-Beckens. Außerdem erhalten Sie Informationen zur Filteranlage. Überdies erklären wir, wie Sie Ihren Koiteich bauen.

Der Koi – ein Exot wird bei uns heimisch!

Der Koi gehört zur Gattung der Karpfen. Er kommt ursprünglich aus China. Auch hierzulande zählt er mittlerweile zu den besonders beliebten Fischarten.

Der Koi-Karfen

Größe: Innerhalb von drei Jahren wachsen Koi-Karpfen bis zu vierzig Zentimeter. Ausgewachsene Exemplare erreichen bis zu achtzig Zentimeter Größe!

Alter: Koi-Karpfen können sechzig Jahre alt werden!

Besonderheiten: Koi-Karpfen sind sehr gesellig. Halten Sie deshalb einen Schwarm von mindestens fünf Tieren.

Welche Nahrung nehmen Koi-Karpfen zu sich?

Ein Koi in einem Koibecken beim fressenWenn Sie den Koiteich anlegen, beachten Sie eines: Der Koi sucht den ganzen Tag nach Nahrung, denn er besitzt keinen Magen. Was er findet, frisst er. Und zwar eins bis zwei Prozent seines eigenen Körpergewichtes. Deshalb füttern Sie kleine Portionen und dafür häufiger. Außerdem verunreinigen zu große Mengen das Wasser!

  • Es gibt Futterpellets mit Vitamin- und Mineralstoff-Zusätzen.
  • Als pflanzliche Nahrung bieten sich Wassermelonen, Salat, gekochter Reis und Brot an.
  • Tierische Nahrung kann aus Teichschnecken, Würmern und Muscheln bestehen.

Welche Wasserqualität benötigen Koi-Karpfen?

Beim Koiteich anlegen auf Wasserqualität achtenAchten Sie beim Koiteich anlegen auf eine sehr gute Wasserqualität. Schlechte Wasserwerte beeinträchtigen das Wachstum und die Fortpflanzung der Fische. Zusätzlich verursachen sie Krankheiten. Deshalb überprüfen Sie das Wasser regelmäßig auf die Sauerstoff-Werte, die Wasserhärte und den Bakterien-Gehalt. Auch die Überprüfung des pH-Wertes und die Kontrolle von Abfallstoffen sind wichtig. Dazu gehören Ammoniak, Nitrit und Nitrat. Genauso wie Methan und Schwefelwasserstoff zu den giftigen Stoffen gehören. Ist der Sauerstoff-Wert zu niedrig, so schafft ein Teichbelüfter Abhilfe. Durch das Einblasen von sauerstoffreicher Luft wird der Sauerstoffgehalt des Wassers erhöht.

Wo halten sich Koi-Karpfen gerne auf?

Wenn Sie Ihren Koiteich bauen, rechnen Sie pro Tier mit 5000 Liter Wasser. Wenn Sie den Koiteich großzügig anlegen, können Sie Nachwuchs einplanen.

Ein Bachlauf im Garten ist eine ideale Ergänzung, sofern Sie einen naturnahen Koiteich bauen möchten. Zum Bau eines Bachlaufs benötigen Sie hauptsächlich Teichfolie oder Steinfolie und eine Bachlaufpumpe. Mit einem Wasserfall bieten Sie den Fischen einen schönen Spielplatz. Darüber hinaus filtern die Pflanzen im Bachlauf Abfallstoffe aus dem Wasser. Alternativ bietet sich auch ein Springbrunnen an.

Das Koi-Becken sollte sich zu sechzig bis siebzig Prozent in der Sonne befinden. Denn der Koi liebt die Sonne. Anders formuliert garantieren Sie beim Koiteich anlegen dreißig Prozent Schatten. Sodass sich das Wasser nicht zu stark erwärmt.

Welche Filtersysteme eignen sich für das Koi-Becken?

Wenn Sie einen Koiteich anlegen möchten, benötigen Sie einen geeigneten Filter. Ein Filter für den Koiteich arbeitet auf zwei Ebenen. Zum einen filtert er mechanisch die Abfallstoffe aus dem Wasser. Diese Arbeit übernehmen beispielsweise Trommel- oder Vliesfilter. Zum anderen wandeln Bakterien in einem biologischen Filter giftige Abfallstoffe um. Beispielsweise Ammoniak in Nitrit und schließlich in ungiftiges Nitrat. Den Platz für den Filter müssen Sie bei der Planung mit einrechnen. Ebenso wird eine Teichpumpe benötigt. Einige Teichfilter verfügen allerdings bereits über eine integrierte Pumpe. Eine Auswahl dieser Teichfilter finden Sie in unserem Angebot.

Vor- und Nachteile eines Koi-Beckens

Vorteile

Einen Koiteich anlegen bedeutet viel Natur im eigenen Garten.
Wunderschöne, anmutige Teichbewohner verzaubern den Beobachter.
Einen Koiteich bauen heißt, tiefe Einblicke in die Eigenheiten der Koi gewinnen.

Nachteile

Die Pflege eines Koi-Beckens ist arbeitsintensiv.
Der Koi erweist sich als anspruchsvoller Fisch.
Sie benötigen viel Platz in Ihrem Garten, um einen Koiteich bauen zu können.
Nur ein durchdachtes Filtersystem reinigt das Wasser zuverlässig.
Mit anderen Fischarten müssen Sie aufpassen. Sind sie zu klein, fressen die Koi sie bei der Futtersuche auf.

Einen Koiteich anlegen Schritt-für-Schritt

Einen Koiteich anlegen

Anforderungen an ein Koi-Becken

1. Auf die richtige Größe achten

Wie Sie wissen, können Koi-Karpfen eine stattliche Größe erreichen. Mit anderen Worten bietet ein Koi-Becken mit 25.000 Litern Wasser genug Platz für fünf Fische.

Darüber hinaus planen Sie lieber gleich mehr Volumen ein, wenn Sie Ihren Koiteich bauen. Denn die Filteranlage und die Wasserpflanzen müssen Sie mit einberechnen.

2. Auf die richtige Wassertiefe achten

Ein Koi-Becken braucht mindestens zwei Meter Tiefe. Darüber hinaus sollten die Wände steil abfallen. Jedoch planen Sie an einem Teil des Randes eine flache Uferzone ein. Hier schaffen Sie Lebensraum für Wasserpflanzen. Diese unterstützen den Filter beim Klären des Wassers. Wenn Sie diese Angaben beim Koiteich bauen beachten, können die Tiere im Teich überwintern.

Materialbedarf

  • Besorgen Sie Teichfolie und entsprechenden Kleber.
  • Teichvlies benötigen Sie zum Schutz der Teichfolie.
  • Kaufen Sie ein leistungsstarkes Filtersystem.
  • Mit dem Filter verbinden Sie ein Bodenablaufsystem.
  • Wasserpflanzen unterstützen den Filter.

Beachten Sie folgende Hinweise, wenn Sie Ihren Koiteich bauen:

  • Vom Regen aufgeweichte Erde erschwert Ihr Bauvorhaben!
  • Setzen Sie die Wasserpflanzen bis September ein. Dann überwintern Sie besser.

Vorbereitende Arbeitsschritte beim Koiteich bauen

3. Die Teichgrube ausheben

Bevor Sie Ihren Koiteich bauen, legen Sie die Teichform fest. Benutzen Sie einen Bagger zum Ausheben der Baugrube. Achten Sie darauf, dass der Boden zum Ablauf abfällt. Gestalten Sie die Teichgrube nach unseren Vorgaben. Reinigen Sie den Boden von Wurzeln und spitzen Steinen.

4. Den Filter einsetzen und die Rohre verlegen 

Installieren Sie Ihr Filtersystem mit allen notwendigen Verbindungen. Darüber hinaus verbinden Sie es mit einem Bodenablauf. Verlegen Sie alle Schläuche in Rohre. Planen Sie zuvor genau den Verlauf. Unter Umständen benötigen Sie mehrere Bodenabläufe. Beachten Sie dazu die Hinweise auf Ihrem Filter. Anschließend bedecken Sie die Rohre mit Sand und Erde. Zusätzlich betonieren Sie den Ablauf ein.

5. Teichvlies und Teichfolie verlegen

Wenn Sie Ihren Koiteich bauen, bedecken Sie den Boden mit Teichvlies. Das Vlies schützt die Teichfolie vor Schäden.

Danach verlegen Sie die Teichfolie. Verkleben Sie sie an den notwendigen Stellen. Jedoch empfiehlt es sich, diese Arbeit nicht alleine durchzuführen. Hierdurch verhindern Sie am ehesten, dass sich Falten bilden. In Falten entwickeln sich negative Bakterienkulturen, welche die Wasserqualität verschlechtern. Lassen Sie die Teichfolie ausreichend überstehen und schneiden diese nicht zu!

6. Bodenablauf mit der Teichfolie verbinden

Kreuzförmige Einschnitte über dem Bodenablauf ermöglichen das Durchstecken. Nun verkleben Sie Ablauf und Teichfolie. Hierbei achten Sie besonders auf sauberes Arbeiten.

Abschließende Arbeiten

7. Koi-Becken mit Wasser füllen

Das Koi-Becken befüllen Sie in mehreren Schritten. Zuerst bedecken Sie nur den Boden. Vorausgesetzt die Folie ist dicht, füllen Sie den Teich zu zwei Dritteln mit Wasser. Darüber hinaus schalten Sie das Filtersystem an. Das restliche Wasser füllen Sie erst nach zwei bis drei Tagen ein. Inzwischen legen Sie eine Kapillarsperre rund um Ihr Koi-Becken an. Diese verhindert, dass das Erdreich Wasser zieht. Die Kapillarsperre verläuft in zwanzig Zentimetern Breite rund um den gesamten Teich. Dabei legen Sie die Kapillarsperre mit Folie aus. Diesen Bereich können Sie mit Kies bedecken. Der Teichboden sollte aufgrund der Filtersysteme am besten unbedeckt bleiben.

8. Koiteich mit Wasserpflanzen gestalten

Zum Koiteich anlegen gehört, dass Sie die Teichfolie abschneiden. Nun bepflanzen Sie den Teich. Ehe Sie die Koi einsetzen, bestimmen Sie die Wasserqualität.

Wir wünschen Ihnen entspannende Stunden, beim Beobachten der beeindruckenden Fische in Ihrem Koi-Becken.

Die günstigen Alternativen zum Koiteich

Ein Koiteich ist in seiner Anschaffung recht teuer. Nicht zuletzt ist der Platzbedarf dieser Fische und damit die Teichgröße dafür verantwortlich. Aber auch die hohen Anforderungen an die Teichpflege kostet Zeit und Geld. Überdies sind die Koi-Karpfen auch nicht gerade billig. Wer sich also keinen Koiteich leisten kann, für den gibt es günstige Alternativen. Grundstückbesitzer können auf einen konventionellen Gartenteich zurückgreifen, wenn der Platz ausreicht. Besitzer einer Terrasse greifen lieber zum Terrassenteich oder Hochteich. Grundsätzlich sind Miniteiche besonders günstig und platzsparend. Im Gegenzug liefern sie aber genauso einen Platz der Ruhe und der puren Natur. Haben Sie lediglich eine Wohnung, dafür aber mit einem Balkon? Dann ist ein Balkonteich vielleicht das richtige für Sie.