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Gartenteich – Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt

Mit einem Gartenteich kreieren Sie Ihre persönliche Wohlfühloase. Ein Ort, an dem Sie Ihre Seele baumeln lassen können. Doch wie kommen Sie zum eigenen Gartenteich? Können Sie sich selber einen Teich anlegen? Was muss bei der Planung beachtet werden? All diese Fragen werden wir Ihnen in diesem Teich-Ratgeber beantworten. Um einen Gartenteich selber bauen zu können, brauchen Sie zunächst einen guten Geschmack und etwas Geschick. Dennoch muss jeder Schritt genau geplant werden. Dabei helfen wir Ihnen gerne. Das Ergebnis wird absolut einzigartig sein. Sie können nämlich Ihre persönlichen Wünsche und Vorstellungen einbringen und umsetzen. Was Sie beim Gartenteich anlegen konkret beachten müssen, werden wir Ihnen im Nachfolgenden zeigen.

Der optimale Standort zum Gartenteich anlegen

Bevor Sie mit dem Teichbau beginnen, brauchen Sie erst einmal den passenden Standort. Die richtige Wahl bezieht sowohl Ihre persönlichen Interessen als auch die Umwelt mit ein. In der Nähe der Terrasse haben Sie Ihren Gartenteich auf jeden Fall immer im Blick. Auf der anderen Seite bevorzugt das artenreiche Biotop einen entsprechend abgeschiedenen Platz. Auch die Abstimmung zwischen Schatten und Sonne muss gegeben sein. Licht fördert zwar das Wachstum der Pflanzen. Viel Wärme wirkt sich jedoch eher negativ aus. Algen und Bakterien haben somit leichtes Spiel. Die zu hohe Wassertemperatur lässt das empfindliche Ökosystem im Sommer umkippen. Mit fünf Sonnenstunden täglich sind Sie in jedem Fall gut beraten. Die heiße Mittagszeit nicht mit eingeschlossen.

Beeinflussende Parameter auf Ihrem Grundstück

Tipps zum Gartenteich anlegen: Den eigenen Gartenteich selber bauenAußerdem stellt unebenes Gelände ein Problem dar. Denksen Sie daran, dass der gesamte Teichrand auf einem Niveau liegen muss. Der Wasserstand reicht schließlich nur bis zum unteren Rand. Beim Teich anlegen kommt bevorzugt die tiefste Stelle des Grundstücks in Frage. Weiterhin braucht es einen gewissen Abstand zur Strom-, Wasser- und Gasleitung. Ansonsten können Reparaturen an diesen Leitungen sehr teuer werden. Zudem können notwendige Wartungsarbeiten der städtischen Werke ganz schön ins Geld gehen. Auch bestimmte Baumarten halten sich lieber nicht in der Nähe auf. Insbesondere flachtreibende Wurzeln stellen ein Risiko dar. Das wuchernde Wurzelwerk könnte das Teichvlies und die empfindliche Folie durchstoßen.

Haben Sie keine idealen Voraussetzungen in Ihrem Garten? Oder ist der Garten vielleicht gar zu klein? Dann könnte ein Terrassenteich für Sie in Frage kommen. Dazu brauchen Sie lediglich eine Terrasse die groß genug ist. Oder Sie legen sich den Teich direkt neben der Terrasse an. Auch das wird als Terrassenteich bezeichnet. Oftmals verbindet hierbei eine Teichbrücke die Terrasse mit dem Garten. Haben Sie einen Balkon, so bietet sich stattdessen ein Balkonteich an.

  • Teich bauen in der Nähe der Terrasse
  • Artenreiches Biotop braucht abgeschiedenen Platz
  • Optimales Verhältnis zwischen Schatten und Sonne
  • Abstand zu Strom-, Wasser- und Gasleitung
  • Verzicht auf flachtreibende Baumarten

Die Größe

Um sich einen Teich anzulegen, sollten Sie die Größe des Grundstücks vermessenUm sich einen Gartenteich selber bauen zu können, benötigen Sie zunächst einmal ausreichend Platz. Ist das Grundstück zu klein, sollten Sie über einen Miniteich nachdenken. In jedem Fall gilt beim Gartenteichbau: Je größer, desto besser! Flora und Fauna brauchen schließlich ausreichend Platz, um sich so richtig zu entfalten. Zudem wirkt ein üppiger Gartenteich viel besinnlicher und ruhiger. Dementsprechend kann sich das ökologische Gleichgewicht besser einstellen. Anfänglich etwas mehr Arbeit erspart Ihnen den späteren Pflegeaufwand. Meist ist eine Baugenehmigung notwendig. Das würde das Gartenteich anlegen entsprechend teurer machen. Die Bestimmungen hierfür fallen allerdings ganz unterschiedlich aus. Der Grenzwert richtet sich in der Regel nach der Wassertiefe. Demnach wird es ab einer Tiefe von 1,5 Metern kritisch. Wurde kein Antrag gestellt, droht ein Beseitigungsverfahren, Baustopp oder Bußgeld.

  • Dimensionierung richtet sich nach Umgebung
  • Je größer, desto besser
  • Baugenehmigung in einigen Fällen notwendig

Die passende Filtertechnik

Anfänglich gefährden viele Faktoren die Stabilität des Ökosystems. Wer einen Gartenteich bauen will, braucht die passende Technik. Ein Filtersystem ist in jedem Fall nötig. Wir zeigen Ihnen, worauf es beim Kauf eines Teichfilters ankommt. Außerdem haben wir die besten Teichfilter am Markt miteinander verglichen. Hier finden Sie den besten Teichfilter für Ihren Gartenteich. Während die Teichpumpe das Wasser nach oben befördert, tötet das UV-Licht Algen und Bakterien ab. Danach kümmert sich der Aktivkohleeinsatz um die gefährlichen Giftstoffe. Auf diesen nützlichen Zusatz sollten Sie nicht verzichten. Wichtig ist außerdem, dass die Leistung der Teichpumpe auf die Teichgröße angepasst ist. Mehr dazu finden Sie in unserem Ratgeber zu Teichpumpen. Außerdem spielen Standort und Umgebung eine entscheidende Rolle.

Auch die Anzahl und Größe der Teichbewohner sollte betrachtet werden. Durch Futterreste und Kot gerät das Biotop aus dem Gleichgewicht. Aufgrund des erhöhten Stickstoff- und Phosphatgehalts haben Bakterien und Algen leichtes Spiel. Auf der anderen Seite sterben Pflanzen und Tiere. Die macht ein funktionierendes Teichfiltersystem unabdingbar.

Ein weiteres Problem ist das fallende Laub umliegender Bäume. Gerade im Herbst können viele Laubblätter in den Teich fallen und dort durch Zersetzungsprozesse das Wasser trüben. Abhilfe schafft hier das temporäre Aufspannen eines Teichnetzes.

  • Filteranlage sichert Stabilität des Ökosystems

Schritt für Schritt den eigenen Gartenteich anlegen

  • Den Boden ausheben
    Den Boden ausheben
    • Umriss definieren und markieren
    • Bagger zum Ausheben ausleihen
  • Den Boden bearbeiten
    Den Boden bearbeiten
    • Form vorgeben und begradigen
    • Spitze Steine und Wurzeln entfernen
    • Teichrand nivellieren
  • Das Teichvlies verlegen
    Das Teichvlies verlegen
    • Teichvlies mind. 20 cm überlappen
    • Teichvlies mit Klebeband fixieren
  • Die Teichfolie verlegen
    Die Teichfolie verlegen
    • Folienüberstand von 40 cm vorhalten
    • Teichfolie am Rand fixieren
  • Installation und Bepflanzung
    Installation und Bepflanzung
    • Teichpumpe und -filter installieren
    • Bepflanzung der tiefen Teichregion
  • Bepflanzung des Randbereichs
    Bepflanzung des Randbereichs
    • Teichrand nach Belieben bepflanzen
    • Inbetriebnahme der Filtereinrichtung
  • Dekoartion und Fischbesatzung
    Dekoartion und Fischbesatzung
    • Den Teich nach Wunsch dekorieren
    • Fische und Teichbelüftung einsetzen
  • Das Ergebnis genießen
    Das Ergebnis genießen
    • Das Ergebnis kann sich sehen lassen
    • Jetzt können Sie stolz auf sich sein

Der Umriss

Wer einen Teich bauen will, muss zuerst den Umriss abstecken. Dazu eignen sich Holzpflöcke oder ein Seil ganz wunderbar. Falls es sich um sandigen Untergrund handelt, reicht auch eine weiße Linie aus. Anschließend wird der Gartenteich bis zur gewünschten Tiefe ausgehoben. Hierzu gehen Sie am besten in mehreren Stufen vor. Je nachdem wie umfangreich Ihr Projekt ausfällt, können Sie einen kleinen Bagger zur Unterstützung ausleihen.

  • Umriss definieren und markieren
  • Einen Bagger zum Ausheben ausleihen

Der Aufbau

Das Teich anlegen braucht in jedem Fall einen guten Plan. Denn der richtige Aufbau ist entscheidend für die Stabilität des Ökosystems. Schließlich stellen die verschiedenen Pflanzenarten unterschiedliche Ansprüche. Mit mehreren Zonen kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Hierbei orientieren Sie sich ganz am natürlichen Vorbild. Zuerst kommt die Uferzone dran. Dann folgt eine Flachwasserzone von 40 bis 50 Zentimetern. Schließlich geht es bis zu 150 cm in die Tiefe. Wahlweise gestalten Sie die Übergänge flach oder steil.

  • Teich anlegen braucht verschiedene Zonen
  • Unterteilung in Ufer, Flach- und Tiefwasserzone

Das Teichvlies

Bevor Sie mit der Verlegung der Teichfolie beginnen, sollten Sie unbedingt ein Teichvlies verlegen. Dieses Schützt die Teichfolie vor Gefahren aus dem Erdreich. Das sind in erster Linie spitze Gegenstände. Aber auch Untergrabungen durch bspw. Wühlmäuse könnten scharfkantige Steine zum Vorschein bringen. Davor muss ein Teichvlies über viele Jahre hinweg zuverlässigen Schutz bieten. Es gibt unterschiedliche Teichvliese in verschiedenen Stärken und Zuschnitten. Die Dicke des Vlieses ist maßgeblich von der Teichtiefe und von der Bodenbeschaffung abhängig. In jedem Fall sollten Sie spitze Wurzeln und Steine vor der Verlegung entfernen. Sollte der Teichboden dennoch zu steinig oder felsig sein, sollten Sie unbedingt ein dickes Vlies wählen. Was Sie bei der Wahl des Teichvlieses sonst noch beachten müssen, finden Sie in unserem Teichvlies-Ratgeber. Außerdem erfahren Sie hier, wie Sie ein Teichvlies verlegen sollten. Auch hier gibt es unterschiedliche Techniken.

  • Ein Teichvlies ist in jedem Fall notwenig
  • Die Stärke des Vlieses ist von verschiedenen Faktoren abhängig

Die Teichfolie

Mit einer Schnur lassen sich die Maße der Teichfolie leicht ermitteln. Sollten mehrere Bahnen notwendig sein, muss eine Überlappung von 20 bis 30 Zentimetern einkalkuliert werden. Zudem ist ein 40 Zentimeter breiter Rand empfehlenswert. Der Fachhandel bietet Ihnen ein passgenaues Design an. Der Preis fällt zwar etwas höher aus. Dafür können Sie sich über professionell verschweißte Nähte ganz sicher sein. Der Gartenteich hält garantiert dicht. Ein spezielles Schutzvlies kommt zuerst dran. Einer Beschädigung durch spitze Stöcke oder Steine wird effektiv vorgebeugt.

  • Bevorzugen Sie die Bestellung einer Teichfolie nach Maß
  • Bei der Wahl der Teicholie unterstützt unserer Folien-Ratgeber

Die Böschungsmatte

Eine Böschungsmatte für die Flachwasserzone sichert Ihnen das Gedeihen der Pflanzen. Dabei gibt das Kokosgewebe dem Substrat halt und verhindert das Abrutschen bei Gefälle. Ein paar große Steine dienen zur Fixierung. Für Steilufer eignen sich auch sogenannte Pflanzentaschen.

  • Böschungsmatte sichert Flachwasserzone ab

Die Filteranlage

Einen Gartenteich anzulegen, ohne eine Filteranlage zu installieren, geht nicht lange gut. Haben Sie sich für einen Teichfilter entschieden, so sollten Sie nicht überstürzt handeln. Die Installation des Filtersystems ist schließlich sehr wichtig. Zuerst sollten Sie sich die Bedienungsanleitung durchlesen. Die Installation wird in jedem Fall genau erklärt. Die meisten Filter verschwinden unter der Bepflanzung. Daher sollten Sie darauf achten, dass der Zugang zur Wartungsklappe frei zugänglich bleibt. Spätestens zum Wechsel der Filtereinsätze brauchen Sie freien Zugang.

  • Gartenteiche kommen nicht ohne Filteranlage aus
  • Auf freien Zugang zur Wartungsklappe achten

Der Rand

Nachdem Teich anlegen erfolgt die Gestaltung des Randes. Hierzu schneiden Sie zunächst die überstehende Folie ab. Die gesamte Sumpfzone wird mit Kies aufgefüllt, sodass die Folie vollständig abgedeckt ist. Sollten Sie einen Rasenmähroboter besitzen, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, das Begrenzungskabel unsichtbar am Rand der Kiesschicht zu verlegen.

  • Auffüllen der Sumpfzone mit Kies

Die Bepflanzung

Erst ganz zum Schluss fangen Sie mit der Bepflanzung des Ufers an. Für die Tiefenzone eignen sich Gitterkörbe ganz wunderbar. Wasserpflanzen können dadurch einfach eingesetzt werden. Dementsprechend geringer fällt der Pflegeaufwand aus. Es kommt nicht zur übermäßigen Ausbreitung. Nun braucht es nur noch etwas Zeit, bis der Gartenteich für Libellen und andere Bewohner attraktiv wird.

  • Die Bepflanzung der Uferzone zum Schluss

Tipps zur Ausstattung eines Gartenteichs

Ein Gartenteich kann immer noch schöner, besser und harmonischer sein. Getreu diesem Motto haben wir ein paar Tipps zur Ausstattung Ihres Gartenteichs zusammengetragen.

Zunächst einmal vermag plätscherndes Wasser eine Ruhe und Idylle auszustrahlen. Insofern sollten Sie Ihren Teich um einen Bachlauf oder einen Springbrunnen erweitern. Für den Bachlauf benötigen Sie lediglich etwas Teichvlies und Teichfolie sowie einen Bachlauffilter. Zur optischen Aufwertung des Bachlaufs wird oftmals spezielle Steinfolie eingesetzt. Das kommt der Natur ein Stückchen näher. Den Springbrunnen bekommen Sie heute in unterschiedlichen Ausführungen. Der Solar-Springbrunnen wird von der Sonne mit Energie versorgt. Er kann zeitweise auch ohne Sonnenlicht auskommen. Das verdankt der Springbrunnen seinem Akku. Aber nicht alle Springbrunnen-Systeme verfügen über diese Erweiterung. Eine Gegenüberstellung der unterschiedlichen Springbrunnen auf dem Markt finden Sie in unserem Springbrunnen-Ratgeber.

Miniteiche werden auch gerne mit künstlichem Licht in Szene gesetzt. Dazu werden heutzutage günstige LED-Spot-Systeme angeboten. Das kann zur Abenddämmerung einen schönen Lichteffekt generieren.

Fazit – Kann sich nun jeder einen Teich anlegen?

Zunächst einmal ist für den Teichbau nicht jedes Grundstück geeignet. Viele Bäume oder wenig Platz können ein K.O.-Kriterium sein. Es sei denn, Sie greifen alternativ zu einem Hoch-Teich oder Mini-Teich. Auch das verfügbare Budget kann Ihnen einen Strich durch die Teichplanung machen. Können Sie viel in Eigenleistung machen, bleiben die Kosten jedoch doch relativ gering. Für einen Folienteich benötigen Sie hochwertige Teichfolie. Entscheiden Sie sich hingegen für einen Fertigteich, so müssen Sie sich ein Teichbecken zulegen.

Das Ergebnis ist in jedem Fall die ganze Mühe wert. Ein ruhiger Abend auf einem Liegestuhl an Ihrem persönlichen Gartenteich ist schließlich unbezahlbar. Somit ist und bleibt es die schönste Aufwertung eines jeden Gartens. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit Ihrem Teichbau-Projekt.