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Einen Holzpool selber bauen – so geht’s!

Infos zum Bau eines Holzpools

Der eigene Pool im Garten muss weder aufwändig noch teuer sein. Wem Erdbauarbeiten zu viel und ein aufblasbarer Pool zu wenig sind, entscheidet sich am besten für einen Holzpool. Begabte Handwerker mit einem Händchen für Holzkonstruktionen können einen Pool von Grund auf selbst erstellen. Für alle anderen Garten- und Poolfreude gibt es Fertigbau-Sets, die nur noch fachgerecht zusammengesetzt werden müssen. Wie das genau funktioniert erfahren Sie jetzt.

Einkaufsliste für den eigenen Holzpool im Garten

  • Holz für die Rahmenkonstruktion, die Verkleidung und den Boden.
  • Poolfolie für die Innenausstattung.
  • Pooltechnik wie Filter, Skimmer, Schläuche usw.

oder ein praktisches all-inclusive Selbstbau-Set, wie es Karibu Center anbietet.

Los geht es mit dem Aufbau:

Standort und Fundament für den Pool

Ein Holzpool braucht kein aufwändiges Betonfundament, ganz ohne Unterkonstruktion geht es aber trotzdem nicht.

Damit der Pool lange hält und von unten so wenig Feuchtigkeit wie möglich bekommt, müssen Sie eine Trennschicht zum Erdreich einziehen. Dazu eignen sich grobe Schotterarten.

Der Pool steht am besten an einer sonnigen und trockenen Lage. Natürlich sollte der Boden möglichst eben sein. Kleinere Dellen lassen sich durch das Schotterfundament noch ausgleichen.

Stecken Sie das Erdreich in den Maßen des zukünftigen Pools ab. Die Basisschicht darf jeweils zwanzig bis dreißig Zentimeter über den späteren Korpus hinausreichen.

Bringen Sie den Schotter etwa 10 Zentimeter hoch aus. Verdichten Sie das Material, indem Sie ihn platt treten oder mit einem professionellen Rüttler arbeiten. Sand eignen sich für das Fundament weniger, da er zu instabil ist und zum „wandern“ neigt.

Boden- und Rahmenkonstruktion

Jetzt geht es schon an den eigentlichen Aufbau. Selbstbauer errichten nun die Rahmenkonstruktion. Achten Sie auf gerade Linien und die Ebenmäßigkeit des Bodens.

Als Käufer eines praktischen Bausets legen Sie sich zunächst alle Teile bereit. Verschaffen Sie sich einen Überblick und lesen Sie die Aufbauanleitung einmal von Anfang bis zum Ende durch.

Dann beginnen Sie mit den ersten Schritten. Auch bei einem fertigen Set müssen Sie regelmäßig die Exaktheit ihrer Arbeit überprüfen. Bei Blockbohlen-Konstruktionen werden Sie merken, dass Sie präzise arbeiten müssen. Bauen Sie niemals weiter, wenn Sie sehen, dass einzelne Teile nicht mehr richtig passen oder der Rahmen verzogen ist. Lieber gehen Sie nochmals einige Schritte zurück und beheben kleinere Mängel.

Die Pooltechnik installieren

Haben Sie den Holzkorpus fertig aufgebaut, verschaffen Sie sich einen Überblick über die Pooltechnik.
Wo werden Filteranlagen und eventuelle Extras installiert?

Kümmern Sie sich um Dinge wie den Wasserzulauf und den Wasserablauf. Wer selbst konstruiert, sollte beachten, dass das Wasser später nicht unter dem Pool abgelassen wird. Das würde Ihrer Trennschicht nicht bekommen. Installieren Sie das Ablaufventil und eventuelle Schläuche geschickt und mit Bedacht.

Mit einem praktischen Fertig-Set brauchen Sie sich um solche Konstruktionsdetails keine Sorgen zu machen. Folgen Sie einfach weiter der Aufbauanleitung des Herstellers.

So weit fertig? Dann kann es weiter gehen:

Die Poolfolie auslegen

Je nachdem ob Ihr Set oder Ihre Eigenkonstruktion eine Bodenplatte hat oder nicht, brauchen Sie ein schützendes Vlies unter der Poolfolie.

Entweder ist dieses im Bauset enthalten oder Sie bekommen es beim Teichzubehör im Gartencenter.

Das Vlies schützt die empfindliche Folie vor Reibungen und Beschädigungen durch den Untergrund.
Denken Sie daran, dass das Wasser später ein enormes Gewicht mit sich bringen wird. Zudem ist die Folie den Bewegungen und Berührungen der Füße von Badenden ausgesetzt.

Fast alle Holzpools werden fertig mit einer Poolfolie geliefert. Die ist einfach, praktisch, flexibel und hält bei guter Pflege viele Jahre.

Die Folie wird anfangs etwas sperrig sein. Je größer der Pool, desto verzwickter ist das Auslegen der Folie. Bleiben Sie konzentriert und mit Freude bei der Sache. Die Arbeiten mit der Poolfolie sind zu zweit einfacher als alleine.

Achten Sie auf sachgemäßen Anschluss und darauf, dass die Folie sicher mit der Außenwand verankert wird.

Mit Wasser befüllen

Spätestens wenn die Folie ausgelegt ist, kann der Pool auch schon befüllt werden. Manche Sets sehen vor, dass die Folienarbeiten erst dann abgeschlossen werden, wenn der Pool schon halb mit Wasser befüllt ist.

Ähnlich wie bei der Teichfolie dehnt sich die Poolfolie durch das Wasser aus und füllt die Ecken Ihres Pools perfekt aus.

Befüllen Sie den Pool am Ende noch nicht ganz. Warten Sie ein paar Tests, wie und ob sich die Folie noch bewegt.

Wählen Sie den Wasserstand so, dass bei Schwimmbewegungen oder dem vergnügten Planschen Ihrer Kinder nicht allzu viel über die Ränder schwappt. Sets mit einem automatischen System zur Regulation des Wasserstandes nehmen Ihnen diese Arbeit natürlich ab.

Alles steht, passt und sieht gut aus? Na dann steht dem Badevergnügen im eigenen Holzpool ja nichts mehr im Wege.

Noch ein paar Tipps zum Abschluss:

Für Ihren Holzpool gibt es interessante Extras wie Einstiegleiter, Sonnenschutz und natürlich eine Abdeckplane.

Denken Sie an die regelmäßige Aufbereitung und Pflege Ihres Poolwassers.

Wird der Pool länger nicht genutzt, sollten Sie ihn abdecken. So vermeiden Sie, dass Schmutz ins Wasser gelangt. Ansonsten sollten Sie Verunreinigungen regelmäßig mit einem Netz abfischen oder Sie überlassen das einem professionellen Skimmer.

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